1. Der Anfang


Es gibt Tage im Leben die sind toll, dann gibt es die weniger guten und jede Menge Tage an denen eigentlich nichts passiert und die in der Erinnerung keinerlei Spuren hinterlassen. Dann gibt es die echten Scheißtage. Tage die sich vorgenommen haben einen so richtig fertig zu machen, ohne das man ihnen was getan hätte. Sie lauern irgendwo und  überlegen sich in aller Ruhe mit welcher Gemeinheit sie dir das Leben zur Hölle machen können. Meiner hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und anscheinend schon länger daran gearbeitet. Spulen wir zurück und steigen 2001 in meine Geschichte ein.

Ich bin Christian, 14 Jahre alt und erfreue mich gerade aller Vorzüge welche die Pubertät für einen Heranwachsenden bereithält. Meine große Leidenschaft ist momentan das Ringen, das ich mit einigem Erfolg betreibe. Immerhin habe ich es schon bis zu den Deutschen Meisterschaften gebracht. Zwei kleine, vielleicht für alles weitere entscheidende, Nachteile dieser Sportart sind „Trichophyton mentagrophytes“ und „Trichophyton tonsurans“. Nein, das sind keine griechischen Weltklasse-Ringer sondern zwei Erreger echten Ärgernisses, nämlich des „Ringerpilzes“. Genau den soll einer meiner damaligen Gegner gehabt haben. Wie groß sein Anteil an meiner späteren Geißel war ist im Nachhinein nicht genau zu klären, aber es fällt schwer zu glauben das er völlig unbeteiligt war. Noch war die Welt aber, bis auf die Pubertät, weitestgehend in Ordnung.

Einige Monate später war Partytime und auch ich widmete mich der ordnungsgemäßen Vernichtung einer überschaubaren Menge Weizenbiers. Und dann kam er…mein persönlicher König der Scheißtage.

 

Der aufmerksame Besucher meiner Website wird wohl schon eine Vermutung haben was an diesem Tag passiert ist…alle anderen erfahren es dann in einer Woche in meinem nächsten Wortgeflecht.

Bis dahin, macht’s wie meine Haut – bleibt gespannt!

Euer Christian.

2018-08-11T11:19:24+00:00